Euroschool

Unser Comenius-Projekt 2013 - 2015

EUROSCHOOL - Ein neues Comenius Projekt entsteht (2013-2015)

Wie kann man sich eine moderne, innovative europäische Schule im 21. Jahrhundert vorstellen, die den pädagogischen Ansprüchen der Bildungsexperten und den individuellen Bedürfnissen der SchülerInnen gerecht wird, wo Lehrer die ideale Lernumgebung gestalten können und darüber hinaus auch neueste Technologie und Qualitätsmanagement ernst genommen wird? Die Antwort darauf gibt EUROSCHOOL.

Auch dieses Jahr bahnt sich eine Schulpartnerschaft über das EU Programm Comenius an. Vom 25.1. – 29.1.2013 beteiligte sich das MultiAugustinum an einem vorbereitenden Besuch zur Planung am Projekt EUROSCHOOL in Sobkow (Polen). Die Schulen dieser Partnerschaft befinden sich in Polen, Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, Spanien, Schweden und Italien sowie eben im Lungau.

Die Zielsetzungen umfassen Schülermobilitäten sowie eine intensive Zusammenarbeit auf pädagogischer und didaktischer Ebene, um verschiedene innovative Ansätze zur Schulentwicklung zusammen zu tragen und weiter zu entwickeln. Im Speziellen werden neueste Lehr- und Lernmethoden, moderne Gestaltung von Lernumgebung, Integration von alternativen Freifächern, Individualisierung und Europäische Staatsbürgerschaft thematisiert, um ein gemeinsames, übergeordnetes Schulprofil zu formulieren. Bei einer Genehmigung wird eine eigens eingerichtete Arbeitsgemeinschaft das von der Nationalagentur Lebenslanges Lernen geförderte Projekt innerhalb der nächsten 2 Jahre am MultiAugustinum umsetzen.

Bericht: Wolfgang Krainer

EUROSCHOOL MULTI LOGOS

Ergebnisse des Euroschool Logo Wettbewerbs

Viele Schüler/innen haben beim Logo Wettbewerb für Euroschool am MultiAugustinum teilgenommen. Die drei Finalisten Lisa Rieder, Ricarda Mayr und Kerstin Hausmann konnten ihre Entwürfe für die Endausscheidung in den Niederlanden einreichen. Die Jury aus Werbegrafikern und weiteren Lehrpersonen am Multiaugustinum kürte diese Entwürfe zu den besten im Haus. Die stolzen Gewinnerinnen können sich auf eine Urkunde und Gutscheine für ein Pizzaessen in der Piazza in St. Michael freuen.

Unsere internen Gewinnerinnen des Logo Wettbewerbs: Lisa, Ricarda und Kerstin

Aus den zahlreichen Einsendungen aller Partner wurde dann von einer europäischen Jury ein künstlerischer Entwurf einer Partnerschule prämiert.

Offizieller Sieger des europäischen Euroschool Logo Wettbewerbs

Euroschool - Projekttag im Dezember 2013

Auf dem Weg in die „neue“ Schule – Euroschool
Die SchülerInnen der 1Ha und 1Hb arbeiteten am 18.12.2013 gemeinsam am aktuellen Comeniusprojekt „Euroschool“.
Zielsetzung an diesem Wintertag war es, die unterschiedlichen Lehr- und Lernmethoden, die am MultiAugustinum angewendet werden, einander gegenüber zustellen.
Dabei stellte sich heraus, dass die Methodik am Multi sehr breit gefächert ist. So finden beispielsweise zahlreiche schulinterne und schulexterne Projekte finden statt. Workshops und Vorträge von Experten werden abgehalten. Dem praxisorientierten Arbeiten und dem sozialen Lernen wird im Schulalltag eine große Bedeutung beigemessen. Besondere Lernangebote sind zahlreiche zertifizierte Zusatzausbildungen.
Die Marchtalpädagogik findet ihre Anwendung in der freien Stillarbeit, im Vernetzten Unterricht und im Morgenkreis. Auch das Lernen durch kreativen Ausdruck hat am Multi große Relevanz.
Doch nicht nur Lehrmethoden, sondern auch Lernmethoden spielen in der Ausbildung der SchülerInnen eine bedeutende Rolle.
So lernen sie im Unterrichtsfach „Lerntechnik“ unterschiedlichen Methoden des Lernens im Schulalltag richtig anzuwenden.

Bericht: Lisa Grall, Corinna Maier, Lisa Kirchner

Comenius - Euroschool Projekt Treffen am MultiAugustinum

Thema: Lernumgebung (Learning environment)

Das MultiAugustinum ist stolz darauf, vom 16. 2 bis zum 21.2.2014 ein Comenius-Projekttreffen unter dem Themenschwerpunkt „Lernumgebung“ durchgeführt zu haben. Frau Holle war guter Laune und begrüßte die SchülerInnen und LehrerInnen aus Großbritannien, Italien und den Niederlanden mit reichlich Schnee. Die GastschülerInnen waren während dieser Woche bei unseren Schülern untergebracht. Zu Beginn fanden vier verschiedene Workshops statt, wobei das Backen eines Apfelstrudels den größten Anklang fand. Am Dienstagnachmittag präsentierten die verschiedenen Schulen ihre Lernumgebung in Form einer Ausstellung. Gemeinsam mit Schülern des MultiAugustinum verbrachten die Gäste auch einen aufregenden Wintersporttag. Am Donnerstag versuchten die SchülerInnen gemeinsam die ideale Lernumgebung zu gestalten. Zum Abschluss wurden alle Beteiligten für ihren Arbeitseinsatz mit einem Ritteressen in der Burg Mauterndorf belohnt. Die Woche fand ihren stimmungsvollen Ausklang mit einem Ausflug in die Salzburger Altstadt.

Results of workshops: The Ideal Learning Environment

EUROSCHOOL -
Projektttreffen in Polen November 2014

Das gewisse Extra in Sobkow

Was wäre der Schulbetrieb mit lauter Pflichtfächern – ohne eine Fülle von spannenden Freifächern? Freifächer dienen zur Vertiefung und Erweiterung der Schulfächer und werden individuell von Schule zu Schule angeboten. Doch wie werden sie in den einzelnen europäischen Ländern gehandhabt? Wer entscheidet welche Freifächer wann angeboten werden? Welche Aktivitäten sind besonders beliebt bei den Schülern und Schülerinnen in Europa? Und was das Geld anbelangt, welche Ressourcen werden von der Schule zur Verfügung gestellt?

Diesen Fragen wurde bei dem Projekttreffen in Sobkow (Polen) im Rahmen des vom Lebenslangen Lernen geförderte EU Projekt „EUROSCHOOL – United Education in Diversity“ vom 4. – 9. November 2014 auf den Grund gegangen. Mag. Wolfgang Krainer und Mag. Susanne Tiefengraber konnten sich auf eine intensive Zusammenarbeit mit dem polnischen Gastgeber und anderen Euroschool Partnern aus Spanien und Italien freuen.

Freifächer (englisch: „extra-curricular activities“) werden in mannigfacher Weise von allen Partnerschulen angeboten. Es wurde den Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit gegeben, die Freifächer ihrer Schule zu präsentieren und das Angebot mit anderen zu vergleichen. Anja Unterkirchner, Lisa Kirchner, Christina König und Christina Laßhofer aus der 2Ha stellten u.a. Orientierungstage, die Konversationskurse der Sprachen, das Help Team, Käsekenner, Mediation, Lerntechnik und mehrere sportliche Aktivitäten vor und konnten die Teilnehmer von der Qualität dieser umfangreichen Aktivitäten überzeugen.

Die schwedische Gruppe konnte mit der Beschreibung der „Golden Trophy“ punkten, bei denen Schüler und Schülerinnen bei einem Wettbewerb mehrere künstlerische und sportliche Disziplinen bestreiten müssen. Die italienischen Partner waren stolz darauf, ihre Musicalgruppe mit der Produktion Grease sowie ihr Improvisationstheater vorzustellen, während die polnischen Gastgeber in eine Palette von „School Clubs“ einführten, welche die Europäische Union und auch geologische Gegebenheiten der Region zum Inhalt hatten. Zuletzt zeigte auch noch die spanische Gruppe, dass Theatergruppen und Exkursionen an ihrer Schule einen hohen Stellenwert haben.

Das Projekttreffen hat den Schülern und Schülerinnen und Lehrern aufgezeigt, dass es eine Vielzahl spannender Freifächer in diesen europäischen Schulen gibt, und dass der Fantasie für entsprechende Inhalte keine Grenze gesetzt werden. Die besten Beispiele wird man in einer EUROSCHOOL Broschüre am Ende des Projekts nachlesen können.

Bericht: Wolfgang Krainer

Projekttreffen in Roermond (Februar 2015)

Europäische Staatsbürgerschaftskunde trifft auf kulturelle Vielfalt

Im Rahmen des ersten Projekttreffens von Euroschool in diesem Jahr stand das Thema Staatsbürgerschaftskunde und kulturelle Besonderheiten der europäischen Regionen auf der Tagesordnung.

Alle acht Partner des Comenius Projekts, darunter Vertreter Österreichs, Deutschlands, Spaniens, Schwedens, Italiens, Polens, Großbritanniens und der Niederlande trafen sich vom 24. – 28. Februar im niederländischen Roermond, um die Comenius Projektarbeit voranzutreiben.

Fabian Andrä und Philipp Binggl aus der 2Ha konnten den Lungau unseren Partnern mit beeindruckenden Bildern der Region näherbringen und wurden dabei vom Tourismusbüro St. Michael mit zahlreichen Werbematerialien unterstützt. An der Erstellung von projektbezogenen Broschüren war die gesamte 2Ha beteiligt.


Die Begleiter Mag. Krainer und Mag. Pfennich waren stolz zu sehen, dass unsere Schüler ihr Wissen über die Europäische Union am Bischoppelijk College Broekhin mit Erfolg unter Beweis stellen konnten. In mehreren Workshops und einem Brettspiel zum Thema europäische Parteien wurde versucht, den Schüler/innen Inhalte über europäische Staatsbürgerschaft zu vermitteln.

Projekttreffen in Schweden (Sundsvall) im April 2015

Every Child Matters – Jedes Kind zählt

Dass jedes einzelne Kind wichtig ist, sollte niemanden wundern. Pädagogisch gesehen, bringt der Begriff der Individualisierung dies recht klar zum Ausdruck.

Bei dem Comenius Projekttreffen in Sundsvall in Schweden vom 14. – 20. April 2015 wurde der Frage nachgegangen, mit welchen pädagogischen Konzepten Schulen aus den Niederlanden, Großbritannien, Italien, Spanien, Polen, Deutschland, Schweden und natürlich Österreich aufwarten können, um möglichst individuell auf Schüler und Schülerinnen einzugehen.

Bei mehreren Workshops und Vorträgen aller Partnerschulen wurden Ähnlichkeiten aber auch Besonderheiten der jeweiligen schulischen Gegebenheiten erfasst und diskutiert, um dann sinnvolle Maßnahmen in den Partnerschulen umzusetzen. Den Schülern und Schülerinnen wurde die Möglichkeit gegeben, ihre Ansichten von individueller Förderung aus ihrer persönlichen Erfahrung heraus, einzubringen.

Individualisierung umfasst in diesem Sinne alle Aspekte des schulischen Lebens, bei denen Möglichkeiten des individuellen und kooperativen Lernens geschaffen werden. Das Wahrnehmen der unterschiedlichen Bedürfnisse und des Förderbedarfs der Einzelnen soll zu einem umfassenden Angebot an Fördermaßnahmen im Bereich der Schule führen. Das Spektrum reicht hier von sonderpädagogischem Förderbedarf für Schüler mit besonderen Bedürfnissen (SEN - special educational needs) über Verhaltenstraining von auffälligen Schülern bis hin zu speziellen Programmen für Schüler mit diagnostizierten Störungen. Anderseits soll auch auf das sozial-emotionalen Wohlbefinden aller Schüler geachtet und Begabtenförderung umgesetzt werden.

Zwei Schülerinnen berichten vom Projekttreffen in Sundsvall

Schon Wochen bevor wir zur Comenius Abschlussreise nach Schweden geflogen sind, beschäftigten wir uns mit dem Hauptthema der Reise „Individualisierung an Schulen“.
Individualisierung an Schulen bedeutet, dass jede Schule individuell auf jeden Schüler eingeht. Umso länger wir uns mit der Individualisierung an unserer Schule beschäftigt haben, desto klarer wurde, dass unsere Schule mit dem Marchtalplan und den Lerntechnikstunden klar im Vorteil liegt. Der Marchtalplan basiert nämlich genau auf den Grundlagen der Individualisierung. Jeder Schüler des Multiaugustiums wird in seinen Stärken gefördert und in seinen Schwächen gestärkt und jeder einzelne von uns kann seine Fähigkeiten unter Beweis stellen.
Am Dienstag den 14. April 2015 machten wir uns nun sehr früh morgens auf den Weg nach Schweden. Begleitet wurden wir von unseren Lehrern Wolfgang Krainer und Reinhild Ebner.
Die voraussichtliche Ankunft verspätete sich um genau 6 Stunden, denn unser Gepäck wurde leider in Berlin vergessen. So kamen wir, statt um 14:00 Uhr, erst um 20:00 in Sundsvall an.
Unsere Gastfamilien haben uns bereits mit offenen Armen empfangen.
Am Mittwoch starteten wir im „Sundsvall Gymnasium“ mit einer Kennenlernrunde und danach wurden wir über den Verlauf der Woche informiert. Am Abend unternahmen wir etwas mit unseren Gastschülern.

Der Donnerstag begann mit den Präsentationen der einzelnen Schulen. Nach dem Mittagessen wurden wir für die Projektarbeit in Gruppen eingeteilt. Die Aufgabe war es, die verschiedenen Schulen der Länder Schweden, Spanien, Polen, Niederlande, England, Italien, Deutschland und Österreich in der Individualisierung zu vergleichen, Gemeinsamkeiten zu finden und Verbesserungsvorschläge miteinzubringen. Ebenso brachte uns ein Stadtführer die Sehenswürdigkeiten und die Geschichte der Stadt Sundsvall näher.
Die Gruppenarbeit wurde am Freitag Vormittag beendet. Nach dem Mittagessen erlebten wir eine typisch schwedische „Fika“. Für die Schweden bedeutet es, gemütlich beisammen zu sitzen, Kaffee zu trinken und Zimt-Zuckergebäck zu essen.
Am Abend wurden wir beim „Cultural Evening“ in die Traditionen und Bräuche der Schweden eingeweiht. Zum Probieren gab es auch den typischen Gammelfisch.
Wir präsentierten unter anderem unser zu Hause vorbereitetes Spiel, wo die Schüler der anderen Länder typisch Wörter aus dem Lungau nachsprechen mussten. Zum Schluss präsentierten alle Gruppen die Resultate des Projektes.
Während die Lehrer am Samstag brav in der Schule arbeiteten, verbrachten die Austauschschüler den Tag individuell. Der Tag endete am späten Abend mit einer lustigen FIFA-Runde in der Schule.
Am Sonntag fuhren wir dann mit unseren Lehrern nach Stockholm, wo wir eine Sightseeing-Tour mit dem Boot machten.
Unsere Reise endete am 20. April, viel zu früh, mit der Heimreise.
Und eines ist klar, Schweden war wunderbar!

Bericht: Jennifer Pirker, Sarah Lohninger

Wrapping the prospectus

Finally the end is near! Students and teachers are busy preparing the prospectus to be shipped to our partner schools.

Euroschool – das erste Projekttreffen in Italien

Mit dem Lehrertreffen im wunderschönen Florenz vom 8. – 13. Oktober, bei dem Mag. Fritzenwallner und Mag. Krainer aus der ARGE Comenius teilnahmen, fiel der Startschuss für das zweijährige EU Projekt Euroschool, bei dem nun insgesamt 8 Schulen aus verschiedenen europäischen Ländern vertreten sind. Bei angenehm südländischen Temperaturen wurden zusammen mit den Partnern die Projektorganisation für das erste Schuljahr geplant und erste Schritte umgesetzt. Das MultiAugustinum stellte in der Toskana seine Schultypen samt Schwerpunkten mit einer Schulpräsentation vor und präsentierte ein Teaser Video, das Mag. Ebner zum Thema Lernumgebung originell mit SchülerInnen der 3F und 2E gestaltete. Im Februar 2014 wird beim Projekttreffen am Multiaugustinum Lernumgebung innerhalb und außerhalb der Schule zum zentralen Inhalt der pädagogischen Arbeit gemacht. Davor werden bereits im Jänner 2014 neueste Erkenntnisse auf dem Gebiet der Lehr- und Lernmethoden in Großbritannien ausgetauscht. (OEAD)

EUROSCHOOL LOGO COMPETITION 2013

Euroschool braucht ein Logo. Deswegen gibt es am MultiAugustinum einen Wettbewerb, bei der das beste Logo in der Endausscheidung mit den Gewinnern der anderen Schulen konkurrieren wird. Hier sind die ersten Multi Entwürfe.

Toller Erfolg beim US Embassy Foto Wettbewerb in Wien

Die U.S. Botschaft in Wien hat im Frühling zu einem Fotowettbewerb unter dem Motto "Diversity and Inclusion through Sports" aufgerufen und zahlreiche SchülerInnen sind diesem gefolgt. Im Rahmen des Euroschool Comenius Projekts haben mehrere SchülerInnen des MultiAugustinums Fotos während des Winter Sports Day gemacht und diese eingesandt.

Als Beispiele für externe Lernumgebung wurden so ihre "sportlichen" Erfahrungen mit anderen europäischen SchülerInnen aus unterschiedlichen Kulturkreisen festgehalten und dokumentiert.

Anna Schiefer aus der 3E gelang es mit ihrem Beitrag Culture-CoolTour, der eine Comenius Gruppe bei der Schneeschuhwandertour darstellt, die Herzen der Jury in der Botschaft zu erreichen und konnte so den 3. Platz im Wettbewerb erringen. Als Belohnung kann sich Anna über einen Apple iPod touch der 5. Generation freuen. Die Preisverleihung fand am 11. Juni 2014 in der U.S. Botschaft in Wien statt.

Culture = Cooltour

Dienstag 18.02.2014 | Regen, Schnee und Sturm. Trotz dieser Strapazen waren unsere Austauschschüler mutig genug das Speiereck mit Schneeschuhen zu bezwingen. Schüler aus den Niederlanden, aus Großbritannien und aus Italien begleiteten uns auf unserer „cool“ Tour.

Um unsere kulturelle Zusammengehörigkeit auf einem Foto fest zu halten, posierten die Schüler im Schnee und formten den Text: Culture = Cooltour. Ich bereitete das Foto digital auf und schickte es erwartungsvoll an die U.S. Embassy Vienna. Mit diesem Bild nahm ich an dem Fotowettbewerb teil und erreichte den 3. Platz. Am 11. Juni fand in Wien die große Preisverleihung statt, zu der mich Herr Krainer begleitete.

Anna Schiefer

Aktivitäten in Sobkow (Polen) 2014

Reisebericht über Polen

Die Woche vom 4.-9. November durften vier Schülerinnen der 2Ha mit Frau Tiefengraber und Herrn Krainer in Polen verbringen, um das Comenius Projekt Euroschool voranzutreiben.
Am Dienstag ging es von Villach mit dem Zug über Breclav nach Katowice und von dort mit dem Bus nach Sobkow. Dort haben uns die Gastfamilien schon erwartet.
Am Mittwoch gingen wir dann mit unseren Gastgebern zur Schule und spielten Integrationsspiele, um die anderen Teilnehmer aus Schweden, Spanien, Italien und Polen kennenzulernen. Als wir uns dann alle schon ein bisschen besser kannten, sprachen wir über unsere Freifächer und stellten unsere Schulen vor.
Am Nachmittag bekamen wir eine Führung durch die „Paradieshöhle“ und am Abend machten wir noch einen Abstecher ins „Leonardo da Vinci-Center“. Den restlichen Abend verbrachten wir mit unseren Gastfamilien.
Nach einer Unterrichtsstunde am Donnerstag in einer polnischen Klasse (wir konnten wählen zwischen Turnen, Polnisch, Geschichte oder Geografie), bekamen wir vom Direktor am Vormittag eine Führung durch den Ort Sobkow und am Nachmittag durften wir an einem Workshop über den polnischen Umweltschutz teilnehmen. Danach mussten wir unsere Präsentationen für den „Kulturabend“ am Freitag vorbereiten. Um halb drei durfte dann jeder nach Hause gehen und mit seiner Gastfamilie oder mit den anderen Teilnehmern etwas unternehmen.
Am Freitag in der Früh nahmen wir dann an einem Workshop über Polen und seine Urgeschichte teil und erfuhren viel Interessantes über Fossilien und Muscheln aus dieser Zeit. Am Nachmittag trafen wir dann die letzten Vorbereitungen für den „Kulturabend“. Nach einer einstündigen Pause trafen wir uns alle wieder in der Turnhalle der Schule, um dort die einzelnen Präsentationen über die Schulen und deren Freifächer abzuhalten. An diesem Tag war auch der polnische Unabhängigkeitstag und so bekamen wir auch von diesem Ereignis etwas mit.
Nach dem Programm der polnischen Schule zum Unabhängigkeitstag durften nun die einzelnen Länder ihr mitgebrachtes Essen oder so wie die Österreicher, ihre traditionelle Kleidung präsentieren. Danach hatte auch noch jedes Land die Gelegenheit einen Tanz aus der Heimat oder ein traditionelles Lied vorzutragen. So zeigten uns zum Beispiel die Spanier einen „Castagnettentanz“ und wir zeigten Ihnen einen einfachen Volkstanz in unseren Dirndln.
Den offiziellen Abschluss bildete dann der Discoabend danach.
Am nächsten Tag haben wir uns dann noch einmal getroffen um einen besonderen Ausflug zu machen. Wir fuhren mit dem Bus zu einem Workshop über soziales Lernen in Teams, wo wir verschiedene Dinge ausarbeiteten, um zu sehen, dass man in der Gruppe viel voneinander lernen kann. Danach sind wir Hügelwandern gegangen und haben uns eine Kirche ganz oben auf einer Anhöhe angeschaut.
Am frühen Nachmittag sind wir noch in ein großes Einkaufszentrum gefahren und durften dort bis halb fünf einkaufen.
Da wir am nächsten Tag wieder nach Hause fahren mussten, war es dann Zeit, uns von neuen und guten bis hin zu sehr guten Freundschaften zu verabschieden.
Am Sonntag in der Früh ging es dann für uns vier mit unseren Lehrern wieder zurück nach Österreich. Es war ein schöner Ausflug, denn wir haben sehr viel Interessantes und Neues erfahren.
Bericht: König Christina & Kirchner Lisa

Abgerundet wurde das Treffen mit der Verkostung von selbstgemachten Spezialitäten der einzelnen Länder und künstlerischen Beiträgen der Schulen. Nach intensiver Arbeit wurden die Schüler/innen auch noch zu einem Ausflug nach Thorn zum Pfannkuchenessen und Eislaufen in Belgien eingeladen, um sich von den Anstrengungen der Woche zu erholen.

Individualisierung an europäischen Schulen

Als Fazit kann man festhalten, dass die Tätigkeiten von Vertrauenslehrern prinzipiell an allen Schulen vorzufinden sind. Andererseits hat besonders die englische Schule aus Oswestry ein dichtes Netz an Spezialisten aufgebaut, welche unmittelbare Verhaltensmaßnahmen – sei es beim unerlaubten Fernbleiben oder auch Stören des Unterrichts - setzen. Hochbegabtenförderung (die mitunter wie am Multiaugustinum Besuche der Schüler bei Vorlesungen auf der Universität vorsehen) sind einigen anderen Schulen unbekannt, im angelsächsischen Bereich im Rahmen der „Gifted and Talented – Aim Higher Programme“ aber selbstverständlich. Während es vielfach in Österreich und Deutschland tendenziell wenig Integrationsklassen in der Sekundarstufe gibt, beschäftigen sich in mehreren unserer Partnerschulen ganze Schulabteilungen mit der professionellen Integration von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Einig waren sich die Schüler/innen darin, dass ein breites Angebot an außerschulischen Aktivitäten ihre Motivation steigert und ihnen auch die Möglichkeit gibt, sich in verschiedenen Bereichen zu vertiefen.

Besonders interessiert waren unsere Partner an der Umsetzung des Marchtaler Plans am Multiaugustinum. Die Idee eines Morgenkreises, bei dem die Woche begonnen wird und wo der Klassenvorstand sehr eng mit seinen Schülern persönlichkeitsbildend zusammenarbeitet, hat viele fasziniert, zumal es dann bei der freien Stillarbeit auch noch darum geht, die Verantwortung des Lernprozess als Schüler für sich selbst zu begreifen und selbstständig seinen Lernprozess zu leiten.

Als Resultat der Individualisierung mit all ihren Facetten erwarten sich die Lehrer erfolgreichere Lernprozesse, besseres Verhalten in der Schule und im Allgemeinen eine positivere Lernbiografie der einzelnen Schüler/innen.

Bericht: Wolfgang Krainer

This project has been funded with support from the European Commission.
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